Einführung

Auf folgenden Seiten finden die Freunde des Platin/Palladiumdrucks wichtige Informationen für die Herstellung eigener Drucke.
Die Seite Platindruck 1995 wendet sich an alle, die zum ersten mal in die Materie praxisorientiert einsteigen wollen. Sozusagen Step by Step wird die Vorbereitung, der Einstieg und die Problemlösung nahegebracht. Die größten Probleme wird die Beschaffung der Chemie und des geeigneten Papiers bereiten. Hier kann ich jedem nur empfehlen, sich an die einschlägigen Firmen zu wenden. Bostick & Sullivan ist für den amerikanischen Raum sicher die erste Adresse. In Europa ist die Fa. MONOCHROM in Kassel eine gut Adresse. Auch wenn man sich im Netz ein wenig umsieht, bin ich sicher, das man auf gute Links in Europa stößt.

Auf der Seite Platindruck 1895 und 1883 kann die meiner Meinung nach beste Primärliteratur in deutscher Sprache eingesehen werden, die es zum Platindruck je gab: Den Originaltext (mit leichter Aktualisierung der Grammatik) "DER PLATINDRUCK" von Arthur Freiherrn von Hübl aus dem Jahre 1895, erschienen im Wilhelm Knapp-Verlag, Halle a. S.
Ihr werdet feststellen, das die meisten zeitgenössischen Autoren sich aus gutem Grund auf diesen Text sehr direkt beziehen. Er beschreibt verständlich und sehr ausführlich die Abläufe und Probleme des Verfahrens, die auch heute noch - nach etwa einhundert Jahren und obwohl es mitlerweile einige gute Hilfsmittel gibt - exakt die gleichen sind. Die Chemiker werden auch auf ihre Kosten kommen! Die Datei ist naturgemäß rel. groß (ca. 290 KB), also Geduld beim Öffnen!

Eine weiter Seite bringt die deutsche Übersetzung eines Textes zur Ziatypie von Dick Sullivan.
Eine interessante POP-Variante des Platin/Palladiumdrucks, die im Gegensatz zum Pizzighelli/Hübl-Auskopierverfahren neben der Variation des Bildtons auch eine gezielte Kontraststeuerung  zuläßt.